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Die vier Pflichtmodule des Zertifikatskurses ‚Expert of Crossmedia Production’
Pflichtmodul 1
Strategie und Vermarktung von crossmedialen Angeboten
- Strategische Ansätze
- Konzepte
- Vermarktungsmodelle
- Erfolgsbeispiele
DAS THEMA
Kein Zeitschriftenverlag kann heute mehr darauf verzichten, seine Inhalte auf mehreren Kanälen anzubieten: Zum Printprodukt treten Websites hinzu, es gibt auf diesen Websites Audio- und Video-Elemente, und zunehmend gehören auch mobile Angebote zum Angebotsspektrum der Medienhäuser.
Gründe für diese Entwicklung gibt es viele: Die Nutzer verlangen, dass sie Medieninhalte jederzeit, überall und auf allen Kanälen abrufen können. Die Werbekunden verlangen vermehrt nach einer crossmedialen Vernet¬zung ihrer Marketingaktivitäten. Die rapide Entwicklung von Bandbreiten und Speicherkapazitäten schließlich führt zu immer neuen technischen Möglichkeiten.
All das stellt die Verlage vor große strategische Herausforderungen – zumal Sie sich einer neuen Wettbewerbssituation ausgesetzt sehen. Die Konkurrenten kommen nicht mehr nur aus der eigenen Branche; heute heißen sie Google und YouTube, Nokia und Apple, Telekom und Permira. Das bedeutet: Es gibt nicht mehr länger die eine, zwingende Strategie. Verlage müssen aus der Vielzahl möglicher Optionen die für sie passende auswählen.
DAS SEMINAR
Gedruckte Zeitschriften bleiben die tragende Säule der Zeitschriftenverlage. Doch Schlagworte wie ‚Web 2.0’ und ‚Crossmedia’ machen deutlich: Die Verlage müssen heute ihre Angebote über vielerlei Kanäle vernetzen, um auf die veränderten Nutzerbedürfnisse reagieren zu können. So stärken sie ihre klassischen Medienmarken und erreichen über neue Angebote neue Nutzer.
Die große Frage: Wie sehen die strategischen Optionen für die Entwicklung von Crossmedia-Angeboten aus? Im Seminar stehen daher die folgenden Themenfelder im Mittelpunkt:
- Welche strategischen Ansätze gibt es für Crossmedia-Aktivitäten?
- Wie konzipiert man Crossmedia-Angebote?
- Wie vermarktet man Crossmedia-Angebote?
- Welche nationalen und internationalen Erfolgsmodelle gibt es?
Pflichtmodul 2
Journalismus in crossmedialen Angeboten
- Trends der Mediennutzung
- Konsequenzen
- für den Qualitätsjournalismus
- Die Kanäle: Print, Online und Mobile Media
- Blogs und User Generated Content
- Konzipieren und Texten von Online-Beiträgen, Video- und Audiosequenzen
DAS THEMA
Kein Zeitschriftenverlag kann heute mehr darauf verzichten, seine Inhalte auf mehreren Kanälen anzubieten: Zum Printprodukt treten Websites hinzu, es gibt auf diesen Websites Audio- und Video-Elemente, und zunehmend gehören auch mobile Angebote zum Angebotsspektrum der Medienhäuser.
Die Nutzer verlangen, dass sie Medieninhalte jederzeit, überall und auf allen Kanälen abrufen können. Die Werbekunden verlangen vermehrt nach einer crossmedialen Vernetzung. Die rapide Entwicklung von Bandbreiten und Speicherkapazitäten schließlich führt zu neuen technischen Möglichkeiten.
All das stellt die Journalisten vor große Herausforderungen:
- Sie müssen lernen, mit neuen und ungewohnten Präsentationsformen und Kanälen umzugehen.
- Sie müssen die herkömmlichen Darstellungsformen den neuen Kanälen anpassen.
- Sie müssen unter veränderten Vermarktungsbedingungen journalistische Standards halten.
DAS SEMINAR
Im Mittelpunkt des Seminars stehen die folgenden Themenfelder:
- Trends der Mediennutzung und die Konsequenzen für den Qualitätsjournalismus
- Print, Online und Mobile Media – Konkurrenz oder Co-opetition?
- Blogs und User Generated Content – natürliche Gegner des Journalismus?
- Text, Video oder Audio – welche Formate für welche Zwecke?
- Konzipieren und Texten für Crossmedia
Pflichtmodul 3
Praxis der Crossmedia Production
Videos und Podcasts produzieren
- Praxis der Video-Produktion
- Praxis der Audio-Produktion
- Entwicklung multimedialer Anwendungen
- Kosten
- Hard- und Software
DAS THEMA
Video-Filme und Podcasts sind für den Nutzer heute selbstverständliche Bestandteile von Websites. Auch auf mobilen Endgeräten (Handys, PDAs) werden Tondokumente und bewegte Bilder erwartet.
Zeitschriftenverlage müssen in ihre crossmedialen Angebote also Video- und Audio-Sequenzen einbauen. Online-Videos und Podcasts sind – bei entsprechender Qualität – hochattraktive Inhalte von Internetangeboten und mobilen Portalen; sie können mehr Traffic und damit mehr Umsatz generieren.
All dies gilt nicht nur für Großverlage und Websites mit riesigen Reichweiten; gerade kleinere Verlage – auch Fachverlage – können ihren spezifischen Zielgruppen mit Video- und Audio-Elementen einen Mehrwert bieten. Zu erwähnen ist z.B. die für viele Fachmedien so wichtige Messeberichterstattung; hier können Video und Audio neue Akzente setzen.
Auf dem neuen Feld müssen Verlage allerdings noch einige Fragen klären:
- Welche journalistischen und kommerziellen Strategien im Einsatz mit Video und Audio gibt es?
- Wer soll es machen: Redakteure oder Spezialisten?
- Outsourcen oder Selbermachen?
- Welche Kosten entstehen?
- Welche Hard- und Software braucht man?
- Wie bindet man die Video- und Audio-Sequenzen in die unterschiedlichen Plattformen ein?
- Was ist journalistisch-inhaltlich bei der Produktion von Video- und Audio-Sequenzen zu beachten?
DAS SEMINAR
Das zweitägige Seminar vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse über die Produktion von Video- und Audio-Sequenzen für Websites und mobile Anwendungen. Die Teilnehmer konzipieren und produzieren während des Seminars eigene Video- und Audio-Beiträge.
Die Teilnehmer lernen,
- In welchen Fällen der Einsatz von Videos und Podcasts sinnvoll ist.
- wie man Videos und Podcasts plattformadäquat konzipiert und produziert.
Die Teilnehmer erlangen
- Kenntnisse über das Schneiden von Video- und Audiobeiträgen,
- erlangen Kenntnisse über die Implementierung von Video- und Audiobeiträgen in verschiedene Plattformen und
- erlangen Kenntnisse über die Prozessplanung und Budgetierung von Video- und Audioproduktionen.
Die Teilnehmer konzipieren und produzieren während des Seminars eigene Video- und Audio-Beiträge.
Pflichtmodul 4
Das Prüfungsmodul
Um die Prüfung ‘Expert of Crossmedia Production’ ablegen zu können, müssen die Teilnehmer sechs Module (die vier Pflichtmodule + zwei fakultative Module nach Wahl) absolvieren.
Die fakultativen Module können aus dem Angebot eintägiger Seminare der VDZ Akademie ausgewählt werden. Die Prüfung wird abgenommen von Mitgliedern der ‚Projektgruppe Journalistenfortbildung' der VDZ Akademie.
Der Prüfling hält eine Kurzpräsentation zu einem Thema aus einem der Themenfeldern der absolvierten Seminare, diskutiert diese Präsentation mit den Mitgliedern der Prüfungskommission und stellt sich vertiefenden Fragen.
Um sich zur Prüfung anmelden zu können, müssen die sechs Module innerhalb von zwei Kalenderjahren absolviert werden. Die Seminare werden im Jahresrhythmus wiederholt, so dass ein Einstieg in den Kurs jederzeit möglich ist.
Der Prüfungstermin wird in Absprache mit den Teilnehmern festgelegt.
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