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dnv 23/2008

15 Jahre VDZ Zeitschriften Akademie

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann

Die VDZ Zeitschriften Akademie (ZAK) feiert in diesen Tagen ihr 15-jähriges Bestehen. Da kann man nur gratulieren. Denn bereits vor 15 Jahren leistete der VDZ mit der Gründung seiner Fortbildungseinrichtung einen wesentlichen Beitrag dazu, dass sich die deutsche Verlagswirtschaft, auch im internationalen Vergleich, durch ein hohes Maß an Professionalität auszeichnet. Was damals bereits als dringende Notwendigkeit erkannt wurde, gilt heute erst recht: Mehr denn je kommt es darauf an, in Aus- und Fortbildung zu investieren. Nur mit den vielen gut ausgebildeten, kreativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auch querdenken können, werden sich die großen Herausforderungen, mit denen unsere Branche konfrontiert ist, erfolgreich meistern lassen. Zum 15-jährigen Jubiläum einer eindrucksvollen Institution gratulieren im Folgenden Prof. Hubert Burda, Präsident des VDZ sowie Peter Kempf und Matthias Schmolz, Sprecher der VDZ Arbeitskreise Pressemarkt Anzeige (PMA) und Pressemarkt Vertrieb (PMV). Uwe Reynartz und Dr. Adrian Weser, die ehrenamtlichen Sprecher der beiden Projektgruppen „Fortbildung“ in PMV und PMA, beschreiben in einem kurzen Rückblick, welche Erfolge beispielsweise mit den jeweiligen VDZ-Zertifikaten auf dem Weg der ständigen Professionalisierung erreicht werden konnten. Christoph Nielsen, Geschäftsführer des Berliner Presse-Grossisten bpv betont in seinem Beitrag die traditionell gute Zusammenarbeit zwischen der ZAK und den zahlreichen Referenten aus dem Presse-Grosso. Sven König, Geschäftsführer der Zeitschriften Akademie, zieht schließlich eine vorläufige Leistungsbilanz und wirft dabei auch einen Blick auf die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der ZAK.

Ralf Deppe

Qualifikation für eine crossmediale Zukunft

Die Zeitschriftenbranche befindet sich in einem epochalen Umbruch: Print-Redaktionen müssen ihre Inhalte auf vielerlei neue Kanäle verteilen, Werbegelder wandern aus den klassischen Medien zunehmend in die digitalen ab, und der Leser wird zum User – er will seine Inhalte zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder nur möglichen Form. Kurz: Print-Verlage werden zu Medienhäusern, Medienmarken zu Social Brands. Zeitschriften bleiben dabei weiterhin ein zentrales Medium, sie verschaffen Beachtung und vernetzen. Kurz: Print-Medien sind lebenserhaltend für unsere Wissensgesellschaft. Doch Print-Medien müssen sich crossmedial aufstellen, um ihre Stellung – auf allen Kanälen – weiterhin zu behaupten. Für diese Aufgabe brauchen die Verlage Mitarbeiter, die crossmedial denken und handeln können. Die Mitarbeiterauswahl, die Zusammenarbeit und die Weiterbildung des Einzelnen spielen daher eine immer größere Rolle. Das Gesamtunternehmen sollte miteinander verknüpft sein, wie ein menschliches Nervensystem, so dass einzelne Bereiche
aufeinander reagieren können. Nur wenn alle betroffenen Bereiche richtig und rechtzeitig in ein Projekt involviert werden, wird das Ergebnis gut sein – ein quasi „neuronales Unternehmen“ also. Die erklärte Absicht eines jeden Medienunternehmers sollte es daher sein, die spezifischen Fähigkeiten, die emotionale und soziale Intelligenz und die Lernfähigkeit der Mitarbeiter optimal zu fördern. Beispielhaft hierfür sind Weiterbildungsmöglichkeiten, wie sie die VDZ Zeitschriften Akademie bietet. Nach dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis“ vermittelt die VDZ Zeitschriften Akademie in Seminaren und Workshops nicht nur Sachkenntnis, sondern auch Werte und Ideen der Verlagsbranche. Diese Verbindung von Tradition und Moderne feiert nun zwar schon ihren 15. Geburtstag, bleibt aber immer aktuell.

Prof. Dr. Hubert Burda
Vorstandsvorsitzender Hubert Burda Media, München;
Präsident des VDZ Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger e. V.


Vom Anzeigenverkäufer zum Crossmedia-Berater

Um heute Anzeigen zu verkaufen, muss man mehr kennen als die eigenen Objekte und die eigenen Angebote. Der Anzeigenvertreter ist heute zum Anzeigenmanager geworden und zum Marketingspezialisten. Es genügt nicht mehr, Reichweiten hochzurechnen, Zielgruppen zu qualifizieren und anschließend auswendig aus der Rabattstaffel zu zitieren. Moderne Anzeigenverkäufer müssen Berater für ihre Anzeigenkunden werden, ihre Probleme und Bedürfnisse verstehen, mitdenken, um dann eine sinnvolle und adäquate Medialösung bieten zu können. Sie sollen Gesprächspartner sein für Agenturen und Kunden. Das Geschäft ist kleinteiliger, vielschichtiger und anspruchsvoller geworden. Der Anzeigenbereich muss die gesamte Angebotspalette seines Hauses kennen, um dann der Agentur oder dem Kunden eine innovativ beraten zu können. Er muss auf der anderen Seite die redaktionellen Bedürfnisse ausreichend verstehen. Der Berater wird zum Key-Account-Manager, der den Kunden bei seinem Marketing begleitet und durch das Verlagsangebot führt. Das kann nicht bei Anzeige enden, das muss heute alle Kanäle crossmedial vernetzen und hinübergehen zum Vertrieb oder zu anderen Marketingmaßnahmen. Wer in Zukunft Erfolg haben will, der muss Kreativität und Phantasie zeigen. Und er braucht Mitarbeiter, die crossmedial und vernetzt denken und arbeiten können. Die VDZ Zeitschriften Akademie hilft den Verlagen seit 15 Jahren dabei, diesen neuen Typ des Verlagsmanager zu schulen und weiter zu bilden. Die Fortbildungsangebote der Zeitschriften Akademie des VDZ bieten durch fachkundige Referenten aus der Praxis gerade jüngeren Kollegen von Medien, werbungtreibenden Unternehmen und Agenturen die Möglichkeit, die Marketing-Service-Angebote kennen zu lernen und zu nutzen. Zusätzlich bieten gerade die Seminare mit den Nutzern den Verlagskollegen die Chance durch ein qualifiziertes Feedback der Agentur- und Kundenvertreter, die Marketing-Service- Angebote noch praxisorientierter auszugestalten.

Peter Kempf
Executive Director Marketing, Mitglied der Geschäftsleitung, Axel Springer AG media impact;
Sprecher des Arbeitskreises Pressemarkt Anzeige (PMA) der Publikumszeitschriften im VDZ


Die Akademie – Plattform für die Diskussion neuer Erkenntnisse und Entwicklungen

Für den Arbeitskreis Pressemarkt Vertrieb (PMV) der Publikumszeitschriften im VDZ ist das Fortbildungsangebot
der VDZ Zeitschriften Akademie ein fester Bestandteil seiner Arbeit und aus dem Leistungsspektrum des Verbandes nicht mehr wegzudenken. Dabei geht es zunächst darum, das vertriebliche Basiswissen an neue Mitarbeiter – häufig Quereinsteigeraus aus anderen Bereichen – heranzutragen. Darüber hinaus werden in vielen Seminaren und Veranstaltungen neue Themen und Entwicklungen aufgegriffen, erläutert und für die tägliche Arbeit in der Verlagspraxis aufbereitet. Der unternehmensübergreifende Informations- und Erfahrungsaustausch ist für alle Vertriebsverantwortlichen in der Kommunikationsbranche heute wichtiger denn je. Die Akademie leistet damit deutlich mehr, als nur klassische Mitarbeiter-Qualifizierung. Sie ist ein wichtiger Multiplikator für die strategischen Ziele des VDZ und seiner Mitglieder. Im Arbeitskreis Pressemarkt Vertrieb und den dazu gehörenden Projektgruppen arbeiten derzeit eine große Zahl ehrenamtliche Fachleute an der Weiterentwicklung vertrieblicher Systeme. Die ständige Berichterstattung über diese Arbeit ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass alle Mitgliedsverlage über die einzelnen Projekte stets auf dem Laufenden sind. Wenn es allerdings darum geht, über die in PMV erarbeiteten Grundlagen mit den Fachleuten in den Verlagen zu diskutieren und – nach Abschluss dieser Erörterungen – diese als Branchenstandards in allen Verlagen zu verankern, genügt die schriftliche Information alleine nicht. So sind es neben dem seit 1994 jährlich stattfindenden PMV-Forum in Baden-Baden insbesondere die Seminare der VDZ Zeitschriften Akademie, die wir als Plattform für die Diskussion neuer Erkenntnisse und Entwicklungen im Vertrieb nutzen. Die Vertriebsseminare der VDZ Zeitschriften Akademie tragen so den stetig wachsenden Qualitätsanforderungen in den Vertriebsabteilungen aller Verlage Rechnung. Das umfangreiche Seminarangebot deckt die wichtigsten Arbeitsfelder des Vertriebs ab und gibt einen Überblick über die wesentlichen vertrieblichen Arbeitsabläufe.

Matthias Schmolz
Sprecher des Arbeitskreises Pressemarkt Vertrieb der Publikumszeitschriften im VDZ;
Verlagsleiter Spiegel-Verlag, Hamburg

In Beratungsqualität investieren

Bei Anzeigenverkauf geht es heute um Beratung auf hohem Niveau. Gut beraten kann nur derjenige, der die Ziele und Anforderungen der Kunden kennt, der weiß, welche Zielgruppe und welche Kommunikationsziele dieser hat, welcher Mediamix geplant ist und welches Timing. Kundenorientiert beraten heißt, auf diesen Zielen aufsetzen, die Pläne des Kunden verkäuferisch für sich nutzen und ein passendes Angebot unterbreiten. Das Seminar-Programm der VDZ Zeitschriften Akademie ist auf diese Ansprüche zugeschnitten. Es deckt alle wichtigen Themen des Anzeigenverkaufs ab, bietet für jedes Thema die besten Referenten, und es ist verlagsübergreifendend angelegt, so dass verlagsspezifisches Scheuklappendenken vermieden wird. Das zum zehnjährigen Jubiläum der VDZ Zeitschriften Akademie eingeführte Zertifikat „Expert of Advertising Business“ist dabei ein Angebot für High Potentials im Anzeigenverkauf und -marketing. Hier spielt eine entscheidende Rolle die Entwicklung des Zeitschriftenmarktes mit neuen Werbeformen im Heft, mit crossmedialen Konzepten und damit mit neuen Angebotsformen für die Werbung. Ein Beispiel: Zeitschriften bieten Inhalte in Zukunft über mehrere mediale Plattformen: Print – Online – mobile Kommunikation. Möglicherweise kommt ein TV-Format oder ein Event hinzu, alles unter dem Dach einer Zeitschriftenmarke, die sich so zu einer Kompetenz-Marke entwickelt. Hier bieten sich Werbungtreibenden spannende Möglichkeiten für integrierte Konzepte. Wo es Sinn macht, werden dabei strategische Allianzen zwischen verschiedenen Vermarktern (z.B. Print plus TV plus Online) eingegangen. Letztlich geht es darum, durch hochwertige Konzepte Mehrwert für die Werbung zu schaffen, mehr Awareness, mehr Impact, mehr Werbeerfolg. Diese Stichworte verdeutlichen den Anspruch an die Beratungsqualität von morgen. Für diese steigenden Anforderungen benötigt die Branche qualifizierte Mitarbeiter. Die VDZ Zeitschriften Akademie hilft seit nunmehr 15 Jahren, diese Mitarbeiter weiter zu bilden.

Dr. Adrian Weser
Leiter Marketing, Research & Services, Bauer Media KG, Hamburg;
Sprecher der PMA-Projektgruppe Fortbildung

Fortbildung als Investition in die Zukunft

Das wirtschaftliche Umfeld für Zeitschriften bleibt schwierig. Dies stellt die Branche auch in Zukunft vor große Herausforderungen. Umso wichtiger ist es, vertrieblich gut ausgebildete Mitarbeiter im Unternehmen zu haben. Hier leistet die VDZ Zeitschriften Akademie in Ergänzung zur innerbetrieblichen Ausbildung einen wichtigen Beitrag. Es werden zahlreiche Seminare mit hohem Praxisbezug angeboten. Alle Referenten gestalten ihre Inhalte nach dem Motto „ Aus der Praxis – für die Praxis“. Die Projektgruppe Fortbildung überwacht stetig die Qualität der einzelnen Seminare und sucht nach neuen Themenfeldern, um das Ausbildungsangebot stets aktuell zu halten. Als großen Erfolg können wir jetzt schon unser in 2005 gestartetes Projekt „Experte im Pressevertrieb“ verbuchen. Hier bieten wir allen Teilnehmern in neun modularen Einzelseminaren die Möglichkeit, in komprimierter Form einen Überblick über alle maßgeblichen vertrieblichen Zusammenhänge zu erhalten. Neben anderen werden folgende Basisthemen angeboten: 

- Professionelle Bezugsregulierung
- Pressepräsentation im Einzelhandel
- Dispositions- und Marketinggrundlagen bei Grosso und Verlag
- Vertriebliche Instrumente für eine erfolgreiche Markteinführung
- IVW
- Vertriebsrecht
- Warenfluss

Speziell unser neu aufgenommenes Seminar „KR – Warenfluss transparent gemacht“, das in einem zweitägigen Exkurs Theorie und Praxis gleichermaßen verbindet, wird stark nachgefragt. Dies zeigt, dass es wichtig ist, stetig neue Themen aufzugreifen und unseren Mitgliedern in Form von Seminarreihen zu präsentieren. Darüber hinaus haben wir eine Abschlussprüfung als zusätzliches Qualitätszeichen eingeführt. Hier erhalten die Prüflinge die Gelegenheit, ihr Wissen vor der Projektgruppe zu präsentieren. Alle Prüflinge werden bis zur Prüfung von einem Tutor begleitet. Die eigentliche Prüfung findet in ausgewählten Räumlichkeiten statt, die von unseren Mitgliedern der Projektgruppe gestellt werden. Jeder Prüfling stellt in einer kurzen Präsentation das ihm gestellte Thema dar. Der anschließende Dialog zwischen Proband und Prüfungskommission rundet die Prüfung ab. Alle Mitglieder dieser Projektgruppe tragen mit ihrem hohen ehrenamtlichen Engagement dazu bei, den Ausbildungsstandard der einzelnen Seminare hoch zu halten. Es lohnt sich also für die Verlage, ihre Mitarbeiter über den „Experten im Pressevertrieb“ weiter zu qualifizieren.

Uwe Reynartz
Geschäftsführer MZV Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co.KG; Eching,
Sprecher der PMV-Projektgruppe Fortbildung

Experte im Pressevertrieb

Qualifizierte Mitarbeiter, die über Spezialwissen des Pressegeschäfts verfügen, werden im Vertrieb immer wichtiger. Mit dem seit 2006 angebotenen Zertifikat „Experte im Pressevertrieb“ will die VDZ Zeitschriften Akademie die Zukunftsaussichten von Vertriebsmitarbeitern fördern. Die Seminarreihe richtet sich in erster Linie an Mitarbeiter aus Verlags- oder Grossounternehmen mit Perspektivpotenzial, die über fundiertes Grundlagenwissen verfügen und ihre persönliche Qualifikation nachhaltig erweitern wollen. Das Zertifikat „Experte im Pressevertrieb“ erhält jeder Teilnehmer, der binnen zwei Jahren an sechs von neun angebotenen Seminaren und an einer Abschlussprüfung teilnimmt. Die Veranstaltungen finden einmal jährlich statt, so dass für jeden Termin ein Ausweichtermin besteht. Damit ist ein Einstieg in das Zertifikat-Programm jederzeit möglich.


VDZ Vertriebslexikon

Vertriebliches Know-how von A bis Z – Im Sommer stellte die VDZ Zeitschriften Akademie das Vertriebslexikon in einer komplett aktualisierten Neuauflage vor. Das vor zehn Jahren erstmalig erschienene VDZ-Vertriebslexikon hat sich seitdem zum unverzichtbaren Standardwerk in der Vertriebswelt entwickelt. Die Neuausgabe des Lexikons enthält neben den aktualisierten traditionellen Vertriebsbegriffen zahlreiche neue Stichworte, die der Dynamik des Vertriebsmarktes Rechnung tragen. „Besondere Sorgfalt wurde der Erklärung vieler neuer Abkürzungen gewidmet, die erfahrungsgemäß den Quereinsteigern und Nachwuchskräften im vertrieblichen Geschehen Probleme bereiten“, erklärt Ludwigvon Jagow, Geschäftsführer Vertrieb, Fachverband Publikumszeitschriften im VDZ.


Initialzündung für mehr Kreativität

Aus- und Weiterbildung ist eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft und damit auch für die Pressevertriebsbranche. Aus- und Weiterbildung ist die Grundvoraussetzung, um den sich ändernden Marktbedingungen erfolgreich begegnen zu können. Die VDZ Zeitschriften Akademie leistet mit ihrem umfangreichen Seminarprogramm in diesem Bereich seit nunmehr 15 Jahren eine herausragende Arbeit für unsere Branche. Hierfür möchte ich meinen aufrichtigen Dank aussprechen. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang auch allen Grosso-Kollegen, die regelmäßig als Referenten für die Akademie tätig sind. Die hier stattfindende Zusammenarbeit zwischen Experten aus Verlagen und Grosso ist ein Garant für die Weiterentwicklung unserer Branche. Der Berliner Presse Vertrieb (bpv) legt größten Wert auf die qualitative Aus- und Weiterbildung seiner MitarbeiterInnen. Dahinter steckt die tiefe Überzeugung, dass kompetente und motivierte MitarbeiterInnen die Basis für eine erfolgreiche Arbeit des Unternehmens bilden. Regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen gewährleisten einen höheren Grad an Motivation, Einsatzwillen und enge Bindung an das Unternehmen. Attraktive und gehaltvolle Seminarangebote können eine Initialzündung zu mehr Kreativität, Aufbau von fachspezifischen Know-how und einem dauerhaft hohen Leistungsniveau auslösen. Letztlich dienen die Veranstaltungen aber auch als Ideenbörse und Erfahrungsaustausch im Sinne des Best Practice. Für die Zukunft wünschen wir uns, dass sich die Arbeit der Zeitschriften Akademie weiterhin eng an den Entwicklungen des Marktes orientiert. Wir müssen Themen zur Belebung des Pressegeschäftes ausarbeiten, die auf die wachsenden Anforderungen gerichtet und darauf ausgelegt sind, junge Nachwuchskräfte, Quereinsteiger und gestandene MitarbeiterInnen immer wieder für die Pressevertriebsbranche und ihre Neuerungen zu begeistern.

Christoph Nielsen
Geschäftsführer Berliner Presse Vertrieb (bpv)

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